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Prüfung

  • Kundenzugang
  • Konditionen
  • Kundenneuanmeldung

Unsere Konditionen für eine tagesaktuelle und tiefgreifende Analyse von Unternehmen aus allen 28 EU-Mitgliedsstaaten gestalten sich wie folgt:

89.- € netto - Bearbeitungsdauer „Standard“ - innerhalb ca. 24 Stunden


Falls Sie das Prüfergebnis deutlich schneller benötigen, so bieten wir - je nach Kapazität - auch kürzere Bearbeitungszeiten an:

129.- € netto - Bearbeitungsdauer „Express“ - innerhalb 6 Stunden

159.- € netto - Bearbeitungsdauer „Blitz“ - innerhalb 3 Stunden

Für den erhöhten Zusatzaufwand bei der Überprüfung deutscher Unternehmen müssen wir bei jeder gewählten Bearbeitungsdauer eine zusätzliche Einmalgebühr von 19.- € netto berechnen.
Selbstverständlich erhalten Sie bei jeder Beauftragung - unabhängig davon ob Standard, Express oder Blitz - ein schriftliches, ausführliches und verständliches Prüfprotokoll.


Optional hinzubuchbar sind folgende Dienstleistungen:

7.- € netto für eine qualifizierte Abfrage der Umsatzsteuer-Identifikationsnummer Ihres EU-Kunden inklusive direktem Versand des amtlichen Bestätigungsschreibens zu Ihrem Firmensitz

10.- € netto für die Erzeugung einer korrekt ausformulierten Gelangensbestätigung (PDF) in deutscher, englischer und französischer Sprache

15.- € netto ab der 2. Nachprüfung innerhalb von 30 Tagen nach Abschluss des Prüfungsverfahrens. Die 1. Nachprüfung innerhalb 30 Tagen ist immer kostenfrei!


Bei HERPOLSHEIMER gibt es keine versteckten Kosten oder finanzielle Überraschungen! Nachfolgende Leistungen erhalten Sie ohne Berechnung:

  • Einrichtung eines Online Zugangs für unser EU-Unternehmen Prüfungstool
  • Übermittlung von personalisierten Zugangsdaten für Sie und beliebig viele weitere Kollegen und Kolleginnen
  • Telefonischer Support bei Fragen zum Prüfungstool unter unserer zentralen Rufnummer 09221/87855-0
  • Persönliche Ansprechpartner von Montag - Freitag durchgehend von 09.00 - 18.00 Uhr

Unser Bestreben ist eine langfristige, faire und beiderseits zufriedene Zusammenarbeit! Aus diesem Grund haben wir auch keine Mindesvertragslaufzeit und keine Mindestabnahmemenge.
Sie bezahlen lediglich das, was Sie tatsächlich in Auftrag geben.

Falls Sie trotz der transparent dargestellten Konditionen noch weitere Fragen haben sollten, so treten Sie bitte mit uns in Kontakt.
Wir freuen uns auf Ihren Anruf unter 09221/87855-0 bzw. via Email unter info@herpolsheimer.ag.

Auf gute Zusammenarbeit!

Ihr Team von HERPOLSHEIMER

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Irrglauben und Stolperfallen

  • Vermeintlich vollständige Dokumente
  • Mehrwertsteuer als Kaution
  • Die „perfekte“ Checkliste
  • Bei Stammkunden ist alles prima
  • Abholung mit Spedition ist sicherer

Der typische Ablauf bei Anbahnung eines Exportgeschäfts sieht in der Praxis oft wie folgt aus: Der kaufwillige EU-Kunde sendet dem zuständigen Verkaufsberater seine Firmendokumente (Handelsregisterauszug, Ausweiskopie) und USt-IdNr. per E-Mail. Der sucht nach dem Namen gemäß Passkopie „irgendwo im Handelsregisterauszug“ oder Gewerbeschein. Kaum gefunden steht schon fest: Es muss sich um den Geschäftsführer bzw. die zeichnungsberechtigte Person handeln. Jetzt nur noch die USt-IdNr. auf Gültigkeit prüfen und schon steht dem steuerfreien EU-Exportgeschäft nichts mehr im Wege!

So einfach ist es leider nicht:

Innerhalb der Europäischen Union (EU) gibt es ca. 75 offizielle Ausweisdokumente die zur Legitimationsprüfung anerkannt sind. Des weiteren 157 (!) verschiedene Handelsregisterauszüge und Gewerbeanmeldungen zur Feststellung zeichnungsberechtigter Personen. Diese Vielzahl an unterschiedlichsten Dokumenten sind zu allem Überfluss auch in 24 verschiedenen Amts- und Arbeitssprachen ausgefertigt.

Wussten Sie, dass beispielsweise in einem dänischen Handelsregisterauszug die namentlich aufgeführte Person „tidligere administrerende direktør“ nicht mehr unterschriftenberechtigt ist? Denn dies ist der ehemalige Geschäftsführer. Alleine die namentliche Nennung in den Firmenpapieren des ausländischen Unternehmerkunden berechtigt nicht automatisch zur Unterschrift auf dem Kaufvertrag!

Schalten Sie uns als „Prüfdienstleister“ bei Verkäufen an einen Unternehmer in einem anderen EU-Mitgliedsstaat ein, wenn Sie

  • in Ihrem Unternehmen keine Spezialisten haben, die die genannte Zahl von Dokumenten lesen, verstehen und tagesaktuell prüfen können;
  • das riesige Kunden-Potenzial in der EU ausschöpfen, dabei aber ausschließlich seriöse Geschäftspartner beliefern wollen;
  • bereits früher Umsatzsteuer für EU-Exporte nachzahlen mussten.

Wir prüfen neben der Echtheit bzw. Glaubwürdigkeit der vorgelegten Dokumente und Kontaktdaten des EU-Kunden eine Vielzahl weiterer relevanter Punkte. Nach Abschluss der tagesaktuellen Prüfung erhalten Sie innerhalb von 24 Stunden (optional 6 bzw. 3 Stunden) eine subjektive Risikoeinstufung nach dem Ampelprinzip und ein ausführliches und zugleich verständliches Prüfprotokoll.

Wichtig: Wir prüfen nur die Fakten. Die rechtliche Prüfung obliegt Ihrem Steuerberater oder Rechtsanwalt.

Wir freuen uns auf ein persönliches Gespräch mit Ihnen! Gerne stehen wir Ihnen für ein informatives Beratungsgespräch zur Verfügung. Sie erreichen uns MO-FR durchgehend von 09.00 – 18.00 Uhr unter unserer zentralen Rufnummer 09221 – 87855-0.

Spätestens mit der finalen Einführung der Gelangensbestätigung zum 01.01.2014 ist bei steuerfreien EU-Exporten der Einbehalt der Mehrwertsteuer als Kaution „zum Trend“ geworden. Sicherlich eine geeignete Vorgehensweise um die zwingend erforderliche Gelangensbestätigung vom EU-Kunden zu erhalten. Jedoch ist der Einbehalt der Mehrwertsteuer als Kaution keinesfalls das ultimative Allheilmittel bei vermeintlich steuerfreien innergemeinschaftlichen Lieferungen!

Wir verweisen hierzu auf einen interessanten Beitrag in der Printausgabe 03/2017 des renommierten Fachmagazins Auto-Steuern-Recht.

Wir freuen uns auf ein persönliches Gespräch mit Ihnen! Gerne stehen wir Ihnen für ein informatives Beratungsgespräch zur Verfügung. Sie erreichen uns MO-FR durchgehend von 09.00 – 18.00 Uhr unter unserer zentralen Rufnummer 09221 – 87855-0.

Eine ausgezeichnete Basis, um das komplexe Thema strukturiert abwickeln zu können. Aber keine Checkliste kann eine Antwort darauf geben, ob man mit dem EU-Kunden in Geschäftskontakt treten soll oder nicht!

Risikominimierung funktioniert im Exportgeschäft sehr gut – vor dem Kaufvertragsdruck!

Eine Checkliste – selbst akribisch ausgearbeitet – ist durchaus hilfreich und sinnig. Jedoch ersetzt eine Checkliste keine tiefgreifende Recherche bzgl. des EU-Kunden, seiner persönlichen und geschäftlichen Verhältnisse und gibt auch keine Aufschlüsse darüber, ob eventuell gegen diesen EU-Kunden bereits formale Negativmerkmale vorliegen, die vorsorglich zu einer Ablehnung des Geschäftes führen sollten.

Wir freuen uns auf ein persönliches Gespräch mit Ihnen! Gerne stehen wir Ihnen für ein informatives Beratungsgespräch zur Verfügung. Sie erreichen uns MO-FR durchgehend von 09.00 – 18.00 Uhr unter unserer zentralen Rufnummer 09221 – 87855-0.

Die „Stammkundenfalle“ beim EU-Export umgehen

Das Wort „Stammkundenfalle“ klingt im ersten Moment schon recht merkwürdig. Ist es im Vertrieb denn nicht zielführend den Kunden durch (kontinuierliche) Folgegeschäfte und mit der Dauer der Geschäftsbeziehung zu einem treuen Stammkunden zu machen? Selbstverständlich ist diese Zielrichtung vollkommen richtig!

Allerdings läuft man insbesondere bei EU-Exporten Gefahr, dass man bei Stammkunden aus dem benachbarten Ausland - insbesondere bei den Firmendokumenten und sonstigen Belegnachweisen -nachlässiger und unaufmerksamer wird.

Praxisbeispiel:

Eine Autohausgruppe aus NRW pflegte über viele Jahre eine teils intensive Geschäftsbeziehung mit einem freien Händler aus den Niederlanden. Dieser hat sich vorwiegend auf den Import von Fahrzeugen der gehobenen Mittelklasse spezialisiert um diese in den Niederlanden an Privat- und Firmenkunden zu verkaufen.

Im niederländischen Handelsregisterauszug war ausschließlich der ehemalige Gründer der Unternehmung als alleiniger Geschäftsführer und Gesellschafter eingetragen. Seine zwei Söhne arbeiteten ebenfalls im Familienbetrieb, holten öfters Fahrzeuge zur Überführung ab, waren jedoch nicht in den Firmenpapieren als vertretungsberechtigte Personen eingetragen.

Krankheitsbedingt musste sich der Seniorchef der niederländischen Unternehmung relativ kurzfristig zum Jahreswechsel 2015/2016 aus dem aktiven Tagesgeschäft zurückziehen und seine beiden Söhne – die der deutschen Autohausgruppe aus NRW seit Jahren bestens bekannt waren - übernahmen sukzessive dessen ehemalige Aufgaben.

Hierzu zählte u.a. auch die Unterzeichnung der Kaufverträge und sonstiger für die Komplettierung des Belegnachweises erforderlichen Dokumente im Rahmen von steuerfreien innergemeinschaftlichen Lieferungen. Der Seniorchef verstarb leider wenige Monate nach seinem Rückzug aus dem Alltagsgeschäft.

Im Rahmen einer Umsatzsteuer-Sonderprüfung durch die Finanzverwaltung in NRW stellte sich heraus, dass sämtliche Vertragsunterlagen von mehr als 30 steuerfreien Fahrzeugverkäufen in einem Zeitraum von 9 Monaten von den beiden Söhnen unterzeichnet wurden. Allerdings wurde die Geschäftsführung nie vom ehemaligen Seniorchef auf seine Söhne übertragen und zudem existierte auch zu keinem Zeitpunkt eine entsprechende Handlungsvollmacht.

Das Finanzamt in NRW fordert nun von der deutschen Autohausgruppe die Umsatzsteuer in Höhe von 233.700.- € aus den über 30 Fahrzeugverkäufen zurück. Ob die Rückforderung alleine der Tatsache geschuldet ist, dass die beiden Söhne grundsätzlich für das niederländische Unternehmen nicht zeichnungsberechtigt waren ist final nicht geklärt. Ein weiterer Grund könnte sein, dass nicht für alle Fahrzeuge in den Niederlanden die Umsatzsteuer abgeführt wurde, da einige Fahrzeuge zu Unrecht als differenzbesteuert (§ 25a UStG) deklariert wurden.

Der deutsche Lieferant legte Einspruch ein und stellte einen Antrag auf Aussetzung der Vollziehung. Dieser wurde vom zuständigen Finanzamt sowie vom Finanzgericht abgelehnt. Über den Erfolg der nun eingereichten Klage beim Finanzgericht darf sich der deutsche Lieferant wohl eher wenig Hoffnung machen.

Was sollten Sie auch bei Stammkunden in regelmäßigen Abständen tun?

  • Fordern Sie im Turnus von ca. 6 Monaten immer wieder einen offiziellen und weitgehend aktuellen Handelsregisterauszug an. Aus diesem sollten Sie zweifelsfrei die tatsächlich zeichnungsberechtigten Personen herauslesen können. Legen Sie sich die Aufforderung zur Übersendung eines aktuellen Dokumentes auf Termin!
  • ACHTUNG: In manchen Ländern innerhalb der EU, z.B. in Portugal, ist der Gültigkeitszeitraum des Handelsregisterauszuges schriftlich vermerkt.
  • Achten Sie darauf, dass Sie von den zeichnungsberechtigten Personen stets eine gültige und gut lesbare Kopie eines anerkannten Legitimationspapieres in den Akten haben. Hierzu zählen ausschließlich Personalausweis, Identitätskarte oder Reisepass mit Meldebestätigung. Überprüfen Sie bei Folgegeschäften stets ob der Ausweis des Geschäftspartners tatsächlich noch gültig ist.
  • TIPP: Das Gültigkeitsdatum eines Ausweisdokumentes finden Sie unter „date of expiry“. Bitte beachten Sie, dass im Härtefall von den Finanzbehörden ein abgelaufener Ausweis wie kein vorgelegter Ausweis behandelt wird.

Weitere Tipps zur Absicherung Ihrer EU-Exporte bei Stammkunden:

  • Prüfen Sie bitte auch bei Stammkunden bei jedem Verkauf und bei jeder Rechnungsstellung die Umsatzsteuer-Identifikationsnummer beim Bundeszentralamt für Steuern auf Ihre Gültigkeit.
  • ACHTUNG: Immer wieder kommt es vor, dass sich Veränderungen bei der Adresse und/oder der Gesellschaftsform ergeben!
  • Akzeptieren Sie bitte keine Bevollmächtigungen zur Zeichnungsberechtigung für Personen, die nicht schriftlich in den Firmendokumenten mit entsprechender Befugnis eingetragen sind.
  • Verzichten Sie auch bei Stammkunden möglichst auf Barzahlungen und achten darauf, dass die Zahlungen vom Geschäftskonto des Erwerbers überwiesen wurden.
  • Vergleichen Sie bei jedem EU-Geschäft die geleistete Unterschrift auf den relevanten Vertragsunterlagen mit der Passkopie der zeichnungsberechtigten Person. Eine nicht oder nicht zweifelsfrei zuordenbare Unterschrift führt immer wieder zur Nachzahlungen!
EU-Exporte: Wenn der Spediteur kommt….läuft so manches schief!

Die Fahrzeugübergabe / Auslieferung im b2b-Geschäft ist in den meisten Fällen ein Vorgang, der sicherlich nicht unbedingt zu den beliebtesten Arbeitsläufen im Autohaus zählt. Insbesondere die Fahrzeugabholungen bei EU-Exporten durch einen ausländischen Spediteur werden gerne innerhalb von wenigen Minuten versucht abzuhandeln um den Spediteur / LKW-Fahrer umgehend wieder „los zu haben“.

Wie ist der typische Ablauf bei einer Speditionsabholung bei EU-Exporten?

Der LKW-Fahrer bringt den bereits notdürftig vorausgefüllten Frachtbrief (= CMR*) mit und bittet den Verkaufsberater in das Feld Nr. 1 und Feld Nr. 22 den Firmenstempel einzudrücken. Des Weiteren verlangt der Fahrer eine Unterschrift vom Ausliefernden im Feld Nr. 22. Danach händigt dieser i.d.R. das weiß bedruckte Deckblatt des insgesamt 4-seitigen CMR-Frachtbriefes aus und behält selbst die restlichen drei Durchschläge in rosa, blau und grün. Der unterzeichnete Originale Frachtbrief wandert in die Verkaufsakte und wird in den meisten Fällen nicht noch einmal intensiv auf seine Richtigkeit hin überprüft.

Wo besteht die größte Fehlerquelle bei der Abholung durch eine Spedition?
  • Wenn Sie die CMR voreilig und ohne erneute Prüfung unterschreiben und stempeln könnten Sie u. U. einer abweichenden Entladestelle in einem anderen Ort oder sogar Land schriftlich zugestimmt haben! Sollte Ihnen in einem solchen Fall (Reihengeschäft) die bewegte Lieferung nicht zugeordnet werden, könnte das Geschäft steuerpflichtig erklärt werden!
  • Kontrollieren Sie daher immer und ausnahmslos ob im Feld Nr. 3 „Auslieferungsort des Gutes“ tatsächlich der Ort und das Land Ihres Kunden korrekt, wahrheitsgemäß und gut leserlich notiert ist. Ich empfehle stets vor dem Ort zusätzlich auch die Postleitzahl zu vermerken.
Weitere Empfehlungen bei EU-Exporten und Abholung durch einen Frachtführer:
  • Der Empfänger (=Lieferadresse) gem. Feld Nr. 2 auf dem CMR-Frachtbrief ist exakt die Adresse des Erwerbers gemäß UID-Abfrage, Kaufvertrag, Rechnung etc.
  • Lieferungen an eine abweichende Adresse, welche jedoch bspw. als Zweigniederlassung im Handelsregister des EU-Kunden eingetragen ist, sollten unbedenklich sein.
  • Entwerten Sie auf dem Frachtbrief durch Streichung die Felder Nr. 17 und Nr. 18. Diese befinden sich in der Regel oben rechts.
  • Sie haben zu treuen Händen dem tatsächlich bevollmächtigten Frachtführer das Fahrzeug übergeben und wissen nicht, wer der eventuell nachfolgende Frachtführer ist.

*) Was bedeutet „CMR“?
Die Abkürzung stammt aus dem französischen: Convention relative au contrat de transport international de marchandises par route. Übersetzt bedeutet dies so viel wie „Übereinkommen über den Beförderungsvertrag im internationalen Straßengüterverkehr“.

…übrigens, das CMR-Abkommen ist inzwischen 61 Jahre alt und stammt aus dem Jahr 1956!

Mit Urteil vom 22. Juli 2015 (Az. V R 38/14) konkretisierte der Bundesfinanzhof die Voraussetzungen der Anerkennung einer steuerbefreiten innergemeinschaftlichen Lieferung mittels CMR-Frachtbrief. Die Klägerin wollte den CMR-Frachtbrief als Alternativbeleg zur Gelangensbestätigung als Verbringungsnachweis einer innergemeinschaftlichen Lieferung anerkannt haben und scheiterte. Der BFH verwies u.a. auf Art. 5 Abs. 1 des CMR-Abkommens, in dem im Feld Nr. 1 der „Absender“ derjenige ist, der den Vertrag mit dem Frachtführer geschlossen hat.

Wenn dies tatsächlich immer so ist, dann müssten zwingend auch nachfolgende Fragen zweifelsfrei zur Sicherheit des deutschen Autohandels geklärt werden:

  • Warum unterscheiden handelsübliche CMR-Frachtbriefe bei den Durchschlägen zwischen dem weißen Exemplar für den „Auftraggeber“ und dem rosafarbenen für den „Absender“?
  • Warum enthält das Feld Nr. 1 lediglich als deutsche Bezeichnung das Wort „Absender“ und nicht „Auftraggeber“ bzw. eine Kombination „Absender/Auftraggeber“?
  • Aus welchem Grund gibt es das Feld Nr. 26 mit der Bezeichnung „Vertragspartner des Frachtführers“?
  • Im Feld Nr. 22 muss der „Absender“ (Lt. BFH ist dies zugleich der Auftraggeber) unterschreiben und stempeln. Wie soll das in der Praxis umgesetzt werden?

In den meisten Fällen beauftragt der ausländische Erwerber eine Spedition seiner Wahl und schickt diese mittels einer Abholvollmacht zum deutschen Autohaus. Nur in verschwindend geringen Fällen beauftragt der deutsche Händler einen Frachtführer um das Fahrzeug zum Erwerber im Bestimmungsland liefern zu lassen.

Das Urteil des BFH verlangt von den ausliefernden deutschen Autohändlern umfassende Kenntnisse beim Versand mittels Spedition bei steuerfreien innergemeinschaftlichen Lieferungen. Belegnachweise werden nur akzeptiert, wenn diese alle erforderlichen Angaben enthalten und versagt dem Autohandel den Vertrauensschutz, wenn „unrichtige“ Angaben auf Wissenslücken basieren.

Fazit: Wäre es daher nicht einfach nur fair, wenn die Finanzverwaltung dem Handel ein verbindliches Muster bzw. eine praktikable und rechtssichere Ausfüllanleitung eines CMR-Frachtbriefes bei innergemeinschaftlichen Lieferungen von Automobilen zur Verfügung stellen würde?

Volle Kontrolle

Liebe Besucher,

leider gibt es unter diesem Menüpunkt aktuell keine weiteren Informationen.

Wir arbeiten gerade mit Hochdruck an der Fertigstellung einer komplett neuen Internetpräsenz.

Bis Ende Oktober 2017 sollte auch dieser Bereich online gehen. Wir bitten Sie noch um ein wenig Geduld!

Vielen Dank für Ihr Verständnis und herzliche Grüße aus Kulmbach,

Ihr Team von HERPOLSHEIMER

Beratung

Sicher erwarten Sie hier eine umfassende Beratung rund um unser „EU-Kunden-Prüfungstool“ – Selbstverständlich bekommen Sie diese auf Wunsch auch, doch ich biete Ihnen darüber hinaus auch tiefgreifendere Beratungsleistungen:

Ergründen wir gemeinsam, wie Sie innerhalb Ihres Unternehmens zusammen mit Ihren Mitarbeitern Visionen realisieren und gesteckte Ziele erreichen! Menschen werden aufgrund ihrer vermuteten Fähigkeiten eingestellt und aufgrund ihres Verhaltens entlassen. Lernen Sie deshalb, Ihre Mitarbeiter zu verstehen, zu achten, zu motivieren sowie Probleme oder Missstimmungen frühzeitig zu erkennen und ihnen entgegenzuwirken: Zuhören – Verstehen – Perspektiven aufzeigen!

Mitarbeiter gewinnen

Die Bewerbungsunterlagen haben überzeugt und Sie begrüßen den potenziellen Mitarbeiter zum Vorstellungsgespräch. Nun finden wir heraus, ob der Bewerber Sie auch im persönlichen Gespräch überzeugen kann, damit Sie die beste Entscheidung für Ihr Unternehmen treffen. Dabei helfe ich Ihnen und nehme als stille Zuhörerin an Einstellungsgesprächen teil. Mein Fokus liegt auf der Persönlichkeit und dem Charakter des Bewerbers. Ich lese „zwischen den Zeilen“ und gehe dabei folgenden Fragen auf den Grund:

  • Bringt der Mitarbeiter tatsächlich das erforderliche Bewusstsein und Engagement für die angestrebte Position mit?
  • Erzählt er Ihnen nur das, was Sie hören wollen, oder steht er wirklich hinter seinen Aussagen?
  • Sieht er die Tätigkeit als langfristige Zukunftschance oder nur als temporäre, vorrangig finanzielle Verbesserung?
  • Kann sich der potenzielle Mitarbeiter in das bestehende Team integrieren?
  • Passt er zum Leitbild des Unternehmens?

Mitarbeiter entwickeln

Stillstand ist Rückschritt. Deshalb gilt es, Ihr Unternehmen und Ihre Mitarbeiter stetig weiterzuentwickeln. Daran arbeiten wir, indem wir einen individuellen Plan erstellen, der Ihren Mitarbeitern Orientierung gibt. Das wird zum handfesten Vorteil für Sie und Ihr Unternehmen: motivierte Mitarbeiter, die ein klares Ziel verfolgen, festgehalten in einem verbindlichen Entwicklungsplan. Dafür widme ich mich folgenden Fragestellungen:

  • Welche Kernkompetenzen besitzt der Mitarbeiter und wie kann er diese gewinnbringend einsetzen?
  • Wie kann der Mitarbeiter seine Leistung steigern?
  • Welche Motivation benötigt er dazu?
  • Müssen vielleicht neue, auch ungewöhnliche Wege gegangen werden, um den Mitarbeiter nach vorne zu bringen?

Mitarbeiter halten

In jeder Zusammenarbeit entstehen irgendwann Reibungspunkte, die – wenn sie nicht früh genug erkannt werden – auf Dauer zu Unstimmigkeiten und Missstimmungen führen. Diese Konfliktpotenziale müssen rechtzeitig erkannt werden, um Ihnen sofort entgegenzuwirken. Das ist maßgeblich für eine langfristige, erfolgreiche Zusammenarbeit. Oft schränken den Mitarbeiter auch private Probleme, unausgesprochene Sorgen oder das Gefühl ein, nicht verstanden oder wertgeschätzt zu werden. Diese Erfolgsblockaden erkenne und löse ich. Dabei suche ich Antworten auf konkrete Fragen:

  • Was hindert, stört oder demotiviert den Mitarbeiter und sorgt dafür, dass er nicht die bestmögliche Leistung bringt?
  • Gab es Unachtsamkeiten seitens der Vorgesetzten oder Missverständnisse, die den Mitarbeiter gekränkt haben?
  • Ist der Mitarbeiter enttäuscht, weil Versprechen oder Ankündigungen nicht eingehalten wurden?
  • Fühlt sich der Mitarbeiter unter- bzw. überfordert oder ist mit seinem Aufgabenbereich unzufrieden?

Viele dieser Fragen kläre ich in einem persönlichen, vertrauten Gespräch, dessen Inhalte nur mit ausdrücklicher Zustimmung des Mitarbeiters weitergegeben werden. Ansonsten berate ich, basierend auf dem vertraulichen Wissen aus dem Gespräch, die Geschäftsleitung auf neutraler Ebene, um Blockaden zu lösen und Änderungsansätze zu entwickeln.

"Zögern Sie nicht, mich zu kontaktieren. Indem Sie meine Beratungsleistungen wahrnehmen, zeigen Sie keine Führungsschwäche sondern das exakte Gegenteil und unterstreichen, welch hohen Stellenwert Ihre Mitarbeiter in Ihrem Unternehmen einnehmen."

Herzlichst,

Ihre Nadine Herpolsheimer

Impressum & Kontakt

HERPOLSHEIMER consulting GmbH & Co. KG

Grabenstr. 4
95326 Kulmbach

Tel.: 09221 – 87855-0
Fax: 09221 – 87855-29
Mail: info@herpolsheimer.ag

Umsatzsteuer-Identifikationsnummer gem. § 27a UStG: DE306911280
Registergericht: Amtsgericht Bayreuth
Registernummer: HRA 4242
Vertretungsberechtigte Geschäftsführerin: Nadine Herpolsheimer
Inhaltliche Verantwortung: Nadine Herpolsheimer (Anschrift s.o.)

Persönlich haftende Gesellschafterin:

HERPOLSHEIMER consulting Verwaltungs-GmbH

Sitz: Kulmbach
Registergericht: Amtsgericht Bayreuth
Registernummer: HRB 6321
Vertretungsberechtigte Geschäftsführerin: Nadine Herpolsheimer